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Guide Klettern Outdoor Tipps

Klettern lernen: der Anfänger-Guide

Klettern lernen mit über 30? Na klar! Mit dem Sportklettern kann man in jedem Alter anfangen. Wie, wo und warum? Das erfahren Sie in unserem Anfänger-Guide!

Tipps für Erwachsene, die das Sportklettern erlernen möchten

Das Wichtigste zuerst: Klettern kann fast jeder. Damit anzufangen, ist mit 30 Jahren genauso möglich wie mit 40 oder mit 50. Denn …

  1. die Bewegungen beim Klettern erfolgen instinktiv.
  2. Klettern ist ein langsamer und gelenkschonender Sport, und jeder klettert im persönlichen Tempo.
  3. für Anfänger*innen gibt es eigene Schwierigkeitsgrade.
  4. Kraft ist beim Klettern nicht alles – vielmehr sind Technik, Strategie und mentale Stärke gefragt.
  5. Klettern baut die Rücken- und Stützmuskulatur auf, was gerade im Älterwerden wichtig ist.
  6. die Einstiegshürden in den Klettersport sind eher klein.

 

 

Der sichere Einstieg: ein Kletterkurs

Der erste Schritt für Kletter-Anfänger*innen sollte ein professioneller Kletterkurs sein. Sowohl Kletterhallen als auch der Österreichische und Deutsche Alpenverein sowie der Schweizer Alpen-Club bieten Kurse für Einsteiger*innen in den Klettersport an. Auch Bouldern eignet sich für den Einstieg ins Sportklettern. Dabei erlernt man die Grundtechnik und findet schnell heraus, ob einem das Klettern überhaupt Spaß macht. Außerdem ist Bouldern ohne Kletterpartner*in möglich – in der Halle lernt man ohnehin schnell andere Kletterfans kennen.

 

Was lernt man im Kletterkurs?

Im Kletterkurs für Anfänger*innen erlernt man die Grundlagen, die für selbstständiges und sicheres Klettern notwendig sind. Viele Kursanbieter unterscheiden zwischen zwei Levels:

  1. Toprope: die sicherste und einfachste Art zu klettern bzw. zu sichern. Dabei ist das Seil oben am Fels oder in der Wand befestigt, der/die Kletterpartner*in sichert vom Boden aus und reicht laufend Seil nach, sicheres Stürzen ist für die kletternde Person möglich.
  2. Vorstieg: Der oder die Kletternde nimmt das Seil mit nach oben und bringt selbst Zwischensicherungen an. Das Sturzrisiko ist höher als beim Toprope-Klettern.

Auch kontrolliertes Sturztraining, Seiltechnik und Knotenkunde zählen zu den Essentials für Kletter-Anfänger*innen. Die Grundlagen erlernt man in wenigen Stunden. Können und Sicherheit verbessern sich durch regelmäßiges Klettern. Auch die Muskelkraft wächst bei laufendem Training von selbst – vorausgesetzt man gönnt dem Körper ausreichend Regeneration.

Aber: Vermeiden Sie längere Pausen! Denn wer beim Klettern nicht dranbleibt, verliert schnell Kraft – und zuweilen sogar die Lust am Sport. Umgekehrt zeigen sich bei häufigem Training rasch Fortschritte.

Vorteil eines Kletterkurses: Üblicherweise kann man sich im Rahmen eines professionellen Kletterkurses die nötige Ausrüstung – oft gegen Gebühr – ausleihen.

Kletterhalle oder Fels?

Das Klettern in der Kletterhalle ist sicherer, während das Sportklettern am Fels durch Komplexität herausfordert. Keine Variante ist besser oder schlechter als die andere: Die Entscheidung, wo geklettert werden soll, hängt von individuellen Vorlieben und Möglichkeiten ab.

 

Das spricht für die Halle: Das spricht für den Fels:
  • Expressen, Hakenabstände und Seilverlauf sind vorgegeben.
  • Griffe und Tritte sind farblich markiert.
  • Ein Helm wird nicht benötigt.
  • Kletterwände und Equipment werden regelmäßig gewartet.
  • Geschultes Personal ist immer anwesend.
  • Man ist nicht vom Wetter abhängig.
  • Der persönliche Spielraum betreffend die Routenwahl wächst.
  • Das Klettern gestaltet sich herausfordernder.
  • Viele Kletterer*innen haben mehr Spaß an dieser facettenreichen Variante.
  • Die natürliche Umgebung bietet einen besonderen Reiz.
  • Man lernt mehr und empfindet eher den Ansporn, die persönlichen Grenzen immer weiter zu verschieben.

Kletterhalle oder Fels?

Das Klettern in der Kletterhalle ist sicherer, während das Sportklettern am Fels durch Komplexität herausfordert. Keine Variante ist besser oder schlechter als die andere: Die Entscheidung, wo geklettert werden soll, hängt von individuellen Vorlieben und Möglichkeiten ab.

Das spricht für die Halle:

  • Expressen, Hakenabstände und Seilverlauf sind vorgegeben.
  • Griffe und Tritte sind farblich markiert.
  • Ein Helm wird nicht benötigt.
  • Kletterwände und Equipment werden regelmäßig gewartet.
  • Geschultes Personal ist immer anwesend.
  • Man ist nicht vom Wetter abhängig.

Das spricht für den Fels:

  • Der persönliche Spielraum betreffend die Routenwahl wächst.
  • Das Klettern gestaltet sich herausfordernder.
  • Viele Kletterer*innen haben mehr Spaß an dieser facettenreichen Variante.
  • Die natürliche Umgebung bietet einen besonderen Reiz.
  • Man lernt mehr und empfindet eher den Ansporn, die persönlichen Grenzen immer weiter zu verschieben.

Sportklettern für Anfänger*innen – von der Hallenwand auf den Fels

Erst wenn man die Kletter-Levels Toprope und Vorstieg samt den damit verbundenen Techniken sicher beherrscht, sollte man das „geschützte“ Umfeld der Kletterhalle verlassen und am Fels klettern. Idealerweise findet der Wechsel in die Natur mit einem/einer erfahrenen Kletterpartner*in oder Bergführer*in statt.

Wohin zum ersten Mal Sportklettern am Fels? Wir empfehlen die zehn besten Klettergebiete & Klettersteige für Anfänger*innen in Österreich. Erkundigen Sie sich darüber hinaus, welche Kletterrouten speziell für Neulinge geeignet sind! Mehr zu den Schwierigkeitsgraden erfahren Sie unten.
Weitere Tipps für den Klettersteig gibt’s hier …

Die passende Ausrüstung: Was braucht man zum Klettern?

Neben Übung und Technik ist die Kletterausrüstung der wichtigste Sicherheitsfaktor im Klettersport. Zu den Must-haves zählen:

Details zur idealen Kletterausrüstung erfahren Sie in unseren Tipps für mehr Sicherheit beim Klettern.

Bekleidungstipps für Kletterer*innen

Zum Equipment für Kletter-Anfänger*innen gehört auch die geeignete Bekleidung. Dabei ist einerseits ausreichend Bewegungsfreiheit wichtig. Andererseits muss ein Kletter-Outfit robust sein. Raue Kletterwände und schroffe Felsen führen andernfalls zu rascher Materialabnutzung oder gar zu Schürfwunden auf der Haut.

Kleider machen (Kletter-)Leute: Hochwertige Kletterausrüstung und -bekleidung für Einsteiger*innen in den Klettersport gibt’s bei Gigasport. Jetzt Klettersortiment entdecken!

 

 

 

Der/Die richtige Kletterpartner*in

Zwischen zwei Kletterpartner*innen muss Vertrauen herrschen – und zusätzlich ist Kontrolle durchaus ratsam, etwa in Hinsicht auf Nervenstärke, die Einstellung zum Klettern und das sportliche Geschick. Das Sichern erfordert allemal jede Menge Übung. Deshalb sollten Sie auf Kletterpartner*innen setzen, die viel Erfahrung nachweisen und genau wissen, was sie zu tun haben.

Tipp: Halten Sie bei der Partner*innen-Suche Ausschau nach Anzeigen oder Ausschreibungen in Kletterhallen sowie auf Online-Kletterportalen!

 

Klettern lernen: Technik-Tipps und Wissen für Anfänger*innen

Schwierigkeitsgrade

Das Knifflige an der Wahl des passenden Schwierigkeitsgrades für Sportkletter-Anfänger*innen: Es gibt unterschiedliche Skalen, in Europa sind die am häufigsten herangezogenen die …

  • UIAA-Skala: I oder 1 (leicht) bis XII oder 12 (schwierig) und die
  • französische Skala: 1 (leicht) bis 9c (schwierig).

Gut zu wissen: Als Anfänger*in wählen Sie am besten eine Kletterroute der Schwierigkeitsgrade vier bis sechs.

Technik-Tipps für Einsteiger*innen

Beim Klettern gilt die Devise: Übung macht den Meister – oder die Meisterin! Essenzielle Technik-Tipps erhält man normalerweise im Kurs für Anfänger*innen. Die Details lassen sich am besten beim Klettern selbst erlernen, unter Anleitung von erfahrenen Kletterpartner*innen oder Bergführer*innen – oder aber in weiterführenden Technik-Kursen für Fortgeschrittene.

Zum Aufwärmen – die technischen Kletter-Basics im Überblick:

  1. Die Beinkraft zum Hochdrücken nutzen, statt sich hochzuziehen.
  2. Mit den Zehen ansteigen, die Fersen leicht senken.
  3. Die Arme gestreckt halten statt sie anzuziehen – das spart Kraft.
  4. Körperschwerpunkt und Hüfte so nahe wie möglich an die Wand verlegen.
  5. Rastpunkte zum Ausruhen nutzen.
  6. Trotz voller Konzentration tief weiteratmen.
  7. Nicht eilen, sondern sich Zeit nehmen und bewusst klettern.

Was lernt und trainiert man beim Klettern?

Die Ausübung des Klettersports ist in vielerlei Hinsicht nutzvoll. Beim Sportklettern trainiert man:

  • Kraft und Muskulatur im ganzen Körper, insbesondere im Oberkörper (Rücken) und in den Fingern. Auch die Körperspannung und das Körpergefühl verbessern sich durchs Klettern deutlich.
  • Technik und Beweglichkeit, wenn die Muskelkraft allein (noch) nicht ausreicht.
  • mentale Stärke durch das Überwinden psychischer Herausforderungen, z. B. in Angst- und Stresssituationen Ruhe zu bewahren, die Atmung bewusst zu steuern, den Überblick und einen kühlen Kopf zu behalten sowie fokussiert und konzentriert zu bleiben.

Unser Fazit: Klettern zu lernen ist für Erwachsene allemal machbar und lohnt sich vielfach. Das notwendige Wissen für Anfänger*innen haben Sie soeben gesammelt. Lesen Sie sich am besten noch unsere Sicherheitstipps für Kletterer*innen durch, bevor Sie loslegen!

Die passende Kletterausrüstung finden Sie im Gigasport-Onlineshop

 

 

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